„Formel 1 in der Schule“ ist der größte internationale, multidisziplinäre Technologie-Wettbewerb der Welt --- mit Beteiligung des Schickhardt-Gymnasiums Herrenberg! Hauptbestandteil des Wettbewerbs sind die Konstruktion und Entwicklung eines Miniatur-Formel 1-Wagens, der anschließend in Kooperation mit professionellen Firmen gefertigt wird.

Weitere Anforderungen sind das Designen einer eigenen Corporate Identity, der Bau eines Messestandes sowie die Dokumentation der Arbeit in Form eines Portfolios sowie die Kooperation mit verschiedenen Unternehmen, um den Erfolg und Lernfortschritt zu maximieren.

Nachdem das Team Fusion, bestehend aus sechs Schülern im Alter von 15 und 17 Jahren (Klasse 9-J1) vom SGH und anderen Schulen, bei der Landesmeisterschaft den Titel erlangen konnte, erreichten die sechs im Mai 2019 den Vizemeistertitel Deutschlands und vertreten ihr Land nun bei der WM in Abu Dhabi. Im Rahmen dieses Events hat das Team zudem die Möglichkeit, die echten Konstrukteure und Fahrer der Formel1 kennenzulernen.

Die ganze Reise des Teams begann bereits bei der Junior Science Akademie 2018, während der sich die Jugendlichen kennenlernten. Heute, ein Jahr später, vergeht kein Tag, an dem die sechs nicht miteinander kommunizieren und gemeinsam an dem Projekt arbeiten – alle mit einem Ziel: Den Weltmeistertitel nach Deutschland zu holen!

Betreut werden die Jugendlichen dabei von einem ehemaligen Teilnehmer der WM und Herrn Müller, dem Leiter der Formel-1 in der Schule- AG am Gymnasium Unterrieden/Sindelfingen. Nahezu die gesamte Projektarbeit läuft jetzt in der Freizeit ab. Die Arbeit beinhaltet dabei hauptsächlich die bereits erwähnte Entwicklung des Miniatur-Boliden. Hierfür werden die verschiedensten Testverfahren wie ein virtueller Windkanal, Realtests, Materialtests etc. durchgeführt und ausgewertet. Ferner werden viele Sponsoren und Unterstützer gesucht, die dabei helfen, den großen finanziellen Aufwand zu stemmen oder dem Team mit einem Sachsponsoring weiterhelfen. Vor Ort gilt es dann, sich gegen 50 Teams aus über 35 Ländern zu beweisen und die fachkundige Jury von dem, was in stundenlanger Zusammenarbeit entstanden ist, zu überzeugen.

Die Schülergruppe dankt der Bürgerstiftung für ihre finanzielle Unterstützung.